Euro Cup Poznan 2014

Unsere Fahrer sind aus Poznan zurück. Erste Informationen habe ich von Jörg Rühling erhalten. Er war mit dem Rennwochenende rundum zufrieden. Bei schönem Wetter fanden jeweils Training und Rennen am Samstag und Sonntag statt. Zum freien Training am Samstagmorgen konnten die Fahrer die schnelle Strecke kennen lernen.
Für Jörg stellten die Vollgas-Kurven und der tolle Grip einen sogenannten " GENUß "dar. Dieser hatte aber auch einen kleinen schlechten Beigeschmack. In einer Waldpassage war es noch sehr frisch und es gab eine sehr Sauerstoffreiche Luft. Zu mager bedüst, folgte nach 5 Runden das Ergebnis. Ein Loch im Kolben und eine zerstörte Zündkerze. Mit neuer Vergasereinstellung ging es dann gut voran. Die Kreidler lief top. Mit Platz 5 in der Startaufstellung war Jörg doch sehr zufrieden. Im Rennen über 7 Runden konnte Jörg den 5. Platz hinter Hejkoop,Smith, Müller und Stehhouwer behaupten. Am Sonntag wurde er wiederholt 5. hinter Hejkoop, Müller, Smith und Stehouwer. Zum Abschluß sprach Jörg von einer sehr gut organisierten Veranstaltung.

Gerhard hatte zum 1.Training leider eine falsche Abstimmung für seine Kreidler gewählt. Eine zu fette Bedüsung und eine falsche Übersetzung ließen mehr als einen 8. Rang nicht zu. Außerdem war Gerhard mit seinem Start nicht zufrieden. Am Sonntag hingegen waren die Einstellungen des Motorrades auf die Gegebenheiten super abgestimmt. Leider kam nach 2 Runden das aus. Ein technischer Defekt verwehte Gerhard die angestrebten Punkte. Was noch zu sagen ist, Gerhard hat am gesamten Wochenende noch mit einer Verletzung am Bein zu kämpfen gehabt. Diese hatte er sich zum Schotten GP zugezogen. Trotz aller Wiedrigkeiten spricht Gerhard von einer gelungenen und gut organisierten Veranstaltung. Poznan ist auch jenseits der Rennstrecke eine Reise wert. Kulturell sehr interessant, eine wunderschöne restaurierte Altstadt mit netten Menschen so Gerhard in seinem Schlußwort. Weiterhin läßt uns Gerhard wissen, das er in diesem Jahr noch an zwei Veranstaltungen teilnehmen wird. Zum einen in Hockenheim vom 13.09.2014 - 14.09.2014 sowie am Lausitzring vom 04.10.2014 - 05.10.2014 .

Ganz anders erging es unserem Fahrer Matthias Wetzig. Er spricht wie die anderen auch von einer tollen, schnellen Rennstrecke. Eine Veranstaltung die sich sehen lassen kann. Bei Matthias selbst lief es alles andere als wie er es sich das vorgestellt hat. Technisch gesehen spricht er von einem Griff ins ...... . Das erste freie Training am Samstag war eine einzige Pechsträhne. Vier Runden lang an die Strecke und Ihre Gegebenheiten herangetastet versagte die Kreidler plötzlich ihren Dienst. Beim Ausrollen und Verlassen der Rennstrecke kam Matthias auf die noch nasse Wiese und musste vor einem Loch etwas bremsen. Durch den nassen Untergrund rutsche er weg und fiel auf die rechte Seite. Dabei wurden Verkleidung, Fussraste, Bremshebel und Bremsgestänge beschädigt. Der Grund des plötzlichen Ausfalls war eine unterbrochene Benzinzufuhr. Eine durch einen Schnellverschluß verbundene Benzinleitung hatte sich geöffnet. Alles in allem war für eine Reparatur keine Zeit. Für das 1. Zeittraining kam das 2. Motorrad zum Einsatz. Training durchgefahren und auf Platz 12 beendet. Das erste Rennen mit einem mittelmäßigen Start begonnen, beim Versuch weiter nach vorn zu fahren schlug der Defektteufel erneut zu. Mit einem Defekt an der Batterie war der nächste Nuller verbucht. Im zweiten Rennen lief es dann auch alles andere als gut. Mit einem klassischen Schiebestart sprang das Motorrad anfangs nicht an. Ohne einen Fahrer vor ihm in Sicht, sprang sein Motorrad doch noch an. Im Verlauf des Rennens konnte Matthias noch einige Fahrer überholen und mit rutschender Kupplung das Rennen beenden. Aber wer glaubt das war es , weit gefehlt. In der Auslaufrunde hatte Matthias noch einen "PLATTEN " am Hinterrad. Nach seiner Einschätzung wäre es mit einem intakten Motorrad ein Top Wochenende gewesen. Auch Matthias hat noch 2 Rennen im Visier. Zum einen in Hockenheim vom 13.09.2014 - 14.09.2014 sowie am Lausitzring vom 04.10.2014 - 05.10.2014 .

 

fm/hw/gs/mw

Zurück