Foto: Stefan Friebel
Jörg Rühling gehört noch zur der Sorte Rennfahrer, die selbst an ihren Maschinen,
hier die 50-er Zöllner-Kreidler, schrauben.
Der 51-jährige Kraftfahrzeugtechniker und -lackierer Jörg Rühling aus Dobitschen, den seine Freunde und Fans nur „HW“ nennen, wird 2023 wieder für das Göllnitzer Zöllner-Racing-Team im klassischen Motorradrennsport starten.
Zusätzlich fungiert der Ostthüringer als Entwicklungsfahrer der Reifenwerke Heidenau.
Am 10./11. Juni wird Rühling auf dem Schleizer Dreieck anlässlich der 100-Jahr-Feier der Rennstrecke beim Classic-Rennen auf die Piste gehen. Dabei wird er in der Klasse bis 50 ccm eine Zöllner-Kreidler pilotieren.
Zusätzlich wird er in Schleiz auch mit zehnmal mehr Hubraum in der 500-er Klasse antreten, wo er auf einer Halbliter-Yamaha mit vier Zylindern sitzen wird. Dieses potente Renngerät wird Jörg Rühling regelmäßig von Eckhard Quaas aus Elsteraue im benachbarten Sachsen-Anhalt für motorsportliche Aktivitäten zur Verfügung gestellt.
Am 15./16. Juli will der Dobitschener beim Zschorlauer Dreieckrennen in der 50-er und 250-er Klasse dabei sein. Bei den 250-ern setzt er eine Zweizylinder-Yamaha ein.
Die Czech-Moto-Classic im böhmischen Motodrom Most (Brüx), die zur European Moto-Trophy gewertet wird, hat sich Rühling für den 12./13. August in seinen Terminkalender eingetragen. Hier möchte er in den Klassen bis 250 und bis 500 ccm Vollgas geben.
Da es in diesem Jahr keine Sachsenring-Classic gibt, er aber gern auf dem Grand-Prix-Kurs bei Hohenstein-Ernstthal fährt, will Jörg Rühling dort zumindest an einem Training des Geraer Veranstalters Bike-Promotion teilnehmen, wobei er sich einen passenden Termin noch aussuchen wird. Dabei soll die 500-er Quaas-Yamaha zum Einsatz kommen. sf
Quelle: OTZ 06.05.2023 stf
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